Augenerkrankung
Grauer Star (Katarakt)
Der Graue Star ist eine Trübung der natürlichen Augenlinse – meist altersbedingt. Das Sehen wird allmählich matter, wie durch einen Schleier.

Schematische Illustration zur Erklärung – ärztliche Freigabe erforderlich.
Wichtige Voruntersuchungen
Vor der Operation prüfen wir den Augeninnendruck, beurteilen Netzhaut und Makula und vermessen das Auge. Eine klare Linse allein reicht nicht: Auch Netzhaut, Makula und Sehnerv bestimmen mit, wie gut Sie danach sehen. Ein Makula-OCT kann versteckte Veränderungen früh aufdecken.
Behandlung
Die einzige wirksame Behandlung ist die Operation: Die getrübte Linse wird entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt – schonend, ambulant und meist in wenigen Minuten pro Auge. Die passende Linse richtet sich nach Befund, Alltag und Sehgewohnheiten.
Nach der Operation
Die Sehschärfe kann sich in den ersten Tagen noch verändern. Wenden Sie die Tropfen wie verordnet an, reiben Sie nicht am Auge und nehmen Sie die Kontrolltermine wahr. Bei starken Schmerzen oder plötzlicher Sehverschlechterung bitte sofort melden.
Typische Beschwerden
- Verschwommenes oder mattes Sehen, Farben wirken blasser
- Zunehmende Blendempfindlichkeit, z. B. beim Autofahren nachts
- Häufig wechselnde Brillenwerte
Die Trübung entwickelt sich meist langsam über Jahre – viele bemerken sie zunächst gar nicht.
Wie wir untersuchen
Die Diagnose stellen wir an der Spaltlampe; ergänzend prüfen wir Sehschärfe und Netzhaut, um andere Ursachen auszuschließen.
Wie wir behandeln
Die einzige wirksame Behandlung ist die Operation mit Einsatz einer Kunstlinse – ambulant in unserem OP-Zentrum Stadtmitte.
Zur passenden Behandlung →Wann Sie zügig handeln sollten
Eine plötzliche, deutliche Sehverschlechterung gehört nicht zum Grauen Star – bitte zeitnah abklären lassen.
Mehr zum Augennotfall →Redaktion: Augencentrum Mülheim · Stand 07/2026
